English
I started painting during the Corona lockdown. Suddenly there was nothing left to do, so I picked up a brush – and I simply haven’t stopped since. What began as pure experimenting later turned into training with Ivan Dimov.
My paintings are landscapes. At least that’s how I see them. To me they are figurative. They work like the shapes you discover in clouds when you look long enough. They need a bit of calm.
A single painting often carries twenty to thirty layers. Sometimes a painting takes a day, sometimes a year.
The most important thing for me is that a painting touches me. I don’t want to read an analysis in order to feel something. Just like a walk in the woods – you don’t analyse it, you simply feel it.
I live and work in Cologne’s Südstadt.
Deutsch
Ich habe während des Corona-Lockdowns angefangen zu malen. Plötzlich war nichts mehr zu tun, also habe ich einen Pinsel in die Hand genommen – und seitdem einfach nicht mehr aufgehört. Was als reines Ausprobieren gestartet ist, wurde später eine Ausbildung bei Ivan Dimov.
Meine Bilder sind Landschaften. Zumindest sehe ich sie so. Für mich sind sie gegenständlich. Sie funktionieren wie Formen, die man in Wolken entdeckt, wenn man lange genug hinschaut. Sie brauchen ein bisschen Ruhe.
Auf einem Bild liegen oft zwanzig bis dreißig Schichten. Manchmal braucht ein Bild einen Tag, manchmal ein Jahr.
Das Wichtigste für mich ist, dass mich ein Bild berührt. Ich will keine Analyse lesen müssen, um etwas zu spüren. Wie bei einem Spaziergang draussen im Wald, den analysiert man auch nicht, den spürt man.
Ich lebe und arbeite in der Kölner Südstadt.